Blogpause

Samstag, 24. September 2016

Aus privaten Gründen pausiert dieser Blog vorerst.

Kommentar: Protestwellen

Montag, 22. August 2016


Der Einstieg von RB Leipzig in den Frauenfußball scheint immer kuriosere Blüten zu treiben. Nach einigen Protesten kam es nun zur Spielabsage des Konkurrenten aus Bischofswerda kurz vor Anpfiff des Spieles.

Viele fühlen sich vielleicht an den Proteststurm bei Vereinsgründung erinnert, doch greift dies viel zu kurz. Damals ging es nicht nur um die Übernahme der vielen Teilmannschaften. Viel mehr drehten sich die Diskussionen um Logo und Namen des Vereins. Dinge, die allein im Ermessensspielraum des Verbandes zu liegen schienen.


Nun jedoch ist der Protest in seiner Art kaum noch logisch zu begründen. Doch fassen wir erst einmal zusammen, was passiert ist. RB Leipzig stieg die letzten Jahre zuerst in den Mädchenfußball ein, um sich langsam an den Frauenfußball heranzutasten und natürlich auch eine Basis legen zu können. Natürlich wollte man auch im Frauenbereich die gleichen Anforderungen an Spielweise, Training und Erfolgskonzept legen, wie im Männerbereich.


Nun ist jedoch der Zeitpunkt erreicht, wo die ersten Spielerinnen zu alt für ihre Jugendmannschaften werden und den Sprung in den Frauenbereich machen müssen. Das es sich dabei vorerst um wenige Spielerinnen handelt, war dabei kein Geheimnis. Schon im Februar diesen Jahres, bei einem Treffen mit dem Verein zum Thema Social Media warf ein Teilnehmer die Frage auf und schon da wurde explizit gesagt, dass man eine Spielgemeinschaft favorisiert, weil es eben erst einmal nur wenige Spielerinnen betrifft. Es hätte wohl jeder diese Information bekommen, wenn er einen Vereinsverantwortlichen in den ganzen vergangenen Monaten gefragt hätte.


Nun wurde diese Spielgemeinschaft auch mit dem Leipziger FC 07 geplant und wäre in der Landesklasse aufgelaufen. Es wäre eine Mannschaft geworden, die zu den Jugendspielerinnen natürlich auch mit starken Transfers bestückt worden wäre. Schließlich will man auch im Frauen Bereich in höhere Regionen klettern. Sicherlich wäre die Mannschaft durch die niedrige Liga gefegt, mit vielen hohen Siegen.


Nun kam es jedoch dazu, dass beim Verband wohl die Überlegung entstand, dass dies eine Liga höher sinniger wäre. Die Gegner wären stärker und wenn man sowieso problemlos klettert, tut dies keinem weh. Es wurde auf dem Staffeltagung eine Aufstockung der Liga um 2 Mannschaften zur Abstimmung gebracht und knapp angenommen. Und die Sache schien besiegelt.


Nun muss man sagen, das die Landesliga die letzte Liga ist, in der Spielgemeinschaften erlaubt wären. Somit nahm man dies zum Anlass, die später wohl sowieso logische Umformung als reines RB Leipzig Team direkt vorzuziehen. Dies ändert für keinen der Gegner etwas, da die Mannschaft selbst die gleiche ist, die wohl auch als Spielgemeinschaft in der Landesliga angetreten wäre.


Das war es dann auch schon mit dem, was passiert ist. Wo sind nun die Aufreger? Zum einen versteht man bei einigen Gegnern wohl nicht das Prinzip eines Übergangs von einer Mannschaft von einem Verein zum anderen nicht. Dies ist aber eher ein kleineres Problem, das man auch schon im Männerbereich hatte. Das Übergänge zwischen Mannschaften weit öfter passieren, als man denken könnte, war auch dort einigen nur schwer vermittelbar. Ohne solch eine Option gäbe es nie Fusionen und Auslagerungen. Und bei Gründung ihrer Kapitalgesellschaften, hätten die Vereine der Bundesliga wieder in der kleinsten Spielklasse anfangen müssen. Denn auch dabei gehen die Profimannschaften im Normalfall vom e.V auf die Kapitalgesellschaft über.


Den meisten Ärger gibt es hier aber wohl um die Mannschaftszusammensetzung. Scheinbar dachte man sich bei einigen Gegnern, das eine Förderung von Jugendspielerinnen bedeutet, die halbe Mannschaft würde aus jungen Talenten bestehen. Warum man auf einen Schlag so viele in den Frauenbereich abschieben sollte und welchen Sinn dies für die Entwicklung der Mädchen haben sollte, das bleibt wohl ein Geheimnis der protestierenden Vereine.


Es wird suggeriert, man hätte verschleiert, das sich nur ein paar Spielerinnen schon dieses Jahr im Kader befinden würden. Wie das damit zusammenpasst, das die Fans diese Info schon im Februar hatten und der Verein diese Info wohl auch jedem anderen auf Anfrage gegeben hätte, ist ebenfalls ein Mysterium.


Leider drängt sich bei der Aufregung ein anderer Eindruck auf. Beinahe in jedem "offenen Brief" wurde explizit darauf hingewiesen, das eine Menge Spielerinnen vom höher spielenden FFV stammen. Man könnte meinen, man regt sich eher darüber auf nun einen starken Gegner vorzufinden, der sich wohl schnell nach oben verabschieden wird. Ob man dies nun nicht einmal ein Jahr akzeptieren könnte? Wahrscheinlich. Könnte man dies nicht auch als Chance sehen, sich mit stärkeren Spielerinnen zu messen? Selbstverständlich.


Und doch weiß man, wie das läuft. Ist die Profilierungswelle einmal im Gang, geht es gar nicht mehr so wirklich um die eigentliche Sache. Es geht um Aufmerksamkeit und nicht zuletzt darum, recht zu bekommen. Und nimmt eine solche Welle einmal Fahrt auf, wird es auch dauern, bis sie sich vollständig gelegt hat.

Die Saison 2016/2017 und Ich

Samstag, 20. August 2016


Eine neue Saison beginnt und für mich schweben wesentlich mehr Fragezeichen um das Geschehen des Vereins herum als üblich. Und dabei sind wir nun nicht gerade der Verein, der für wenig Diskussionsmaterial bekannt ist.

Viel wird sich mit der 1. Bundesliga ändern, allein schon weil sich die Zielsetzung in Zukunft natürlich nicht mehr darum dreht, durch irgendeine Liga zu rauschen. Auch mit der gigantischen medialen Aufmerksamkeit der 1. Bundesliga werden sich viele Dinge verändern.

Zeit deshalb, für den Blogpost zum Saisonstart.

Nach dem Pokal ist vor der Liga

Ich habe nicht viel Hehl daraus gemacht, dass mir der ganze Hype um das Dresden Spiel "too much" war, wie man es heutzutage sagt. Aus einem Pokalspiel zweier Vereine mit völlig unterschiedlicher sportlicher Zielsetzung, wurde eine Art "Happening", bei der es sich von Tag zu Tag mehr um das Schicksal des Fußballs zu drehen schon. Klassenkampf erster Güte, gepaart mit Versuchen eine Art Finale um eine imaginäre Nr. 1 zu schaffen, sei es nun in Sachsen oder gar gleich im Fußball Osten. Es fehlte am Ende als Krönung des Hypes wohl nur noch eine stadioneigene Pokemon Go Arena und die Heiligsprechung des Siegers durch den Papst zum Schutzheiligen des Ostfußballs.

Das nun der Verein, der noch vor wenigen Jahren blamabel aus der 2. Bundesliga abstieg und eben jener, der sich gerade erst eine Art Suche nach dem Einäugigen unter den Blinden mit Nürnberg leistete, nun die Spitze der Evolution im Ostfußball darstellen sollten, ist allerdings ziemliche Realsatire. Wie ich auch in meinem Buch schrieb, bin ich sicherlich der Meinung,  dass es durchaus auch andere Fußballfans aus dem Osten Deutschlands mit Genugtuung erfüllen wird, wenn wir irgendwann einmal das quasi Erfolgsmonopol der Vereine aus den alten Bundesländern aufbrechen. Aber auch dafür muss man keine Rangliste bauen mit irgendeiner Nummer 1.

Das wir das Pokalspiel am Ende verloren, passt dann auch noch irgendwo ins Bild. Unter sportlichen Gesichtspunkten ist es schlichtweg nur eine Pokalüberraschung, bei dem ein Favorit gestrauchelt ist. Nach der ganzen Aufregung vorher, wird man diese Niederlage wohl jedoch ebenso zelebrieren und damit wohl einiges an Aufregung vor dem Saisonstart erleben.

Idealismus gegen Realität

Viele Diskussionen drehen sich momentan darum, dass die Saison ein Test für die Stärke von RB Leipzig wird. Ist man nun der Bayern Jäger oder endet man wie Hoffenheim irgendwo beim Dauerringen um den Klassenerhalt?

Viel mehr scheint es mir jedoch ein Test zu sein, wie stark die 1. Bundesliga denn nun ist. Seit gefühlten Ewigkeiten beweihräuchert man sich in der Liga, um die eigene Stärke. Jeder internationale Sieg und sei es nur einer von Bayern München wird als Beleg dafür genommen das man eine der stärksten Ligen überhaupt ist.

Nun kommt RB Leipzig und scheint für einen Aufsteiger ein sehr unübliches Bild abzugeben. Klar, man hat Möglichkeiten, Spieler zu verpflichten, die wohl kaum zu Darmstadt oder Ingolstadt nach dem Aufstieg gegangen wären. Und doch scheint man sich selbst ordentlich einzubremsen.
So verpflichtet man weiter nur junge Spieler, will nur Spieler, die sich auch wirtschaftlich lohnen und hat sich sogar Gehaltsobergrenzen gesetzt. Und das sind nur drei der offensichtlicheren Dinge.

Doch nehmen wir mal einmal an, unsere Liga Gegner würden alles dem sportlichen Erfolg unterwerfen, machen die dies nun alle falsch? Und wenn Sie es nicht falsch machen, heißt es dann wir können uns diesen Idealismus leisten und trotz der dann eingebüßten Möglichkeiten quasi im nebenbei sportlich erfolgreich sein?

Wenn es klappt, wäre das sicher toll, würde aber auch zeigen, das die Liga weit davon entfernt ist, so stark zu sein, wie Sie selbst glaubt. Ist sie das dagegen wirklich, dürfte uns in Leipzig eine harte Saison blühen, nachdem wohl nach langer Zeit wieder einiges an Konzepten wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Der Kader und die Saison

Vielleicht auch resultierend aus der Jugendstrategie wurde schon früh in der Sommerpause klar, das man keinen großen Umbruch anstrebte. Vielleicht auch mit dem Hintergedanken, dass der Marktwert der Spieler mit einer Saison 1. Bundesliga natürlich stark ansteigen würde.

Sinngemäß wurde klargestellt, der Rumpfkader sei stark genug für die 1. Bundesliga. Das die Kritik am Kader nach Ende der Vorbereitung für Leipziger Verhältnisse nun extrem ausfiel, ist da schon eine Gegensätzlichkeit, die Aufhorchen lässt. Und auch eine, die durchaus eine Zwickmühle bedeuten könnte. Natürlich kann man in den 2 Wochen, in denen das Transferfenster noch offen ist, weitere Spieler verpflichten. Spieler, die dann ohne Vorbereitung funktionieren müssen. Doch was macht man dann eigentlich mit den bestehenden Spielern? Findet man für eben so viele noch eine schnelle Lösung?

Die Zeiten, in denen man Spieler in durchaus hoher Anzahl einfach mal in die Regionalliga abschiebt und die das leise hinnehmen, dürfte sich wohl bald dem Ende nähern. Solche Aktionen werden Unmut erzeugen. Ein wenig Konkurrenzdruck stärkt sicherlich den Teamgeist, zu hoher Konkurrenzdruck und Perspektivlosigkeit bewirkt eher das Gegenteil. Mal abgesehen davon, das eine Art "Trainingsgruppe 2" sicherlich auch nicht Image fördernd wäre, auch nicht für zukünftige Transfers.

Einfach Spieler sammeln wie Briefmarken, wenn man merkt "hoppla, das reicht nicht" funktioniert nicht, das durfte auch schon unsere Konkurrenz feststellen. Wolfsburg und Hoffenheim fallen mir dabei sofort ein.

Es wird interessant zu sehen wie man die aktuelle Situation löst. Natürlich darf man nicht vergessen, dass Klostermann und Selke noch zum Kader stoßen, doch trotzdem erscheint das Polster an Spielern, die momentan auf dem gewünschten Niveau sind, eher ausbaufähig. Erst recht, wenn man sich einmal ausmalt, was passiert wenn Schlüsselspieler verletzt oder gesperrt ausfallen sollten.

Der Blog

Ja, auch an meinem Blog geht die Zeit nur spurlos vorüber. Als ich damals anfing dieses zu schreiben, war der Content zum Verein arg begrenzt. Da gab es den Rotebrauseblogger und natürlich das Team von RB-Fans.de, aber gerade in den Medien herrschte noch eher Stille oder es dominierte Content zum Thema: "RB Leipzig = Ende vom Fußball". Die LVZ schrieb natürlich schon über den Verein, aber noch weit von den jetzigen Inhalten entfernt. Den Rest konnte man wohl als beschränkt auf das Notwendigste kategorisieren.

Nun ist das sicher anders. Das hat mich schon in der letzten Saison dazu bewogen, keine Ablauf beschreibenden Spielberichte mehr zu machen, sondern eher ein Fazit zu geben. Die 999. Quelle, die schreibt, das Spieler x in Minute y den Ball mit dem Kopf ins rechte Eck köpfte, würde ich selbst nicht lesen wollen, somit erspare ich das auch anderen Lesern. 

Mit dem Beginn der 1. Bundesliga Saison werde ich dieses Jahr wohl etwas mehr probieren und variieren. Zum ersten Opfer werden die Vorberichte werden. Das mag nicht in Stein gemeißelt sein, aber umso mehr ich in der letzten Saison davon las und schrieb umso mehr stellte sich dort für mich eine Art Kristallkugel schauen ein, das mir wenig sinnig erscheint. Und da ich wohl meinen Lebtag keine Saisonakkreditierung mehr vom Verein bekommen werde, fallen auch eigene Themen für die Pressekonferenz aus. Und selbst wenn, gäbe es da ja mittlerweile einen Livestream vom Verein. (Schöne Entwicklung im übrigen)

Geplant ist somit diese Saison mit ein paar grundlegenden Dingen zu starten und dann zu schauen, was für mich funktioniert und auch seinen Reiz hat. So wird es nach Spielen weiterhin ein Fazit geben, wahrscheinlich allerdings mit eingeschränkten Statistikbereich. Dazu ein monatliches "State of RasenBallsport" (Nein, der Name ist natürlich noch nicht fix) mit allem, was anliegt.

Zusammenfassend mehr Meinung, mehr Kritik da wo es nötig ist, mehr Lob wenn angebracht.


Transfergerüchte Übersicht Sommer 2016

Mittwoch, 6. Juli 2016


Torwart
Timo Horn
Alter22
NationalitätDeutschland
PositionTorwart
Verein1.FC Köln
Marktwert8,00 Mio*
Marius Müller
Alter22
NationalitätDeutschland
PositionTorwart
Verein1.FC K'lautern
Marktwert1,00 Mio*
Anton Mitryushkin
Alter20
NationalitätRussland
PositionTorwart
VereinFC Sion
Marktwert1,00 Mio*
Alexander Schwolow
Alter23
NationalitätDeutschland
PositionTorwart
VereinSC Freiburg
Marktwert1,00 Mio*
Defensive
Georg Teigl
Alter25
NationalitätÖsterreich
PositionRechter Verteidiger
VereinFC Augsburg
Marktwert750 Tsd*
Ken Gipson
Alter20
NationalitätDeutschland
PositionRechter Verteidiger
VereinRB Leipzig U23
Marktwert200 Tsd*
Benno Schmitz
Alter21
NationalitätDeutschland
PositionRechter Verteidiger
VereinRB Salzburg
Marktwert900 Tsd*
Reece Oxford
Alter17
NationalitätEngland
PositionInnenverteidiger
VereinWest Ham Utd.
Marktwert1,50 Mio*
Timo Baumgartl
Alter20
NationalitätDeutschland
PositionInnenverteidiger
VereinVfB Stuttgart
Marktwert3,50 Mio*
Aleksandar Dragovic
Alter25
NationalitätÖsterreich
PositionInnenverteidiger
VereinDynamo Kiew
Marktwert13,00 Mio*
Jeremy Toljan
Alter21
NationalitätDeutschland
PositionLinker Verteidiger
VereinTSG Hoffenheim
Marktwert1,50 Mio*
Moustapha Seck
Alter20
NationalitätSenegal
PositionLinker Verteidiger
VereinLazio Rom
Marktwert200 Tsd*
Michel Morganella
Alter27
NationalitätSchweiz
PositionRechter Verteidiger
VereinUS Palermo
Marktwert1,00 Mio*
Anthony Jung
Alter24
NationalitätDeutschland
PositionLinker Verteidiger
VereinFC Ingolstadt
Marktwert800 Tsd*
Mittelfeld
Naby Keïta
Alter21
NationalitätGuinea
PositionZentrales Mittelfeld
VereinRed Bull Salzburg
Marktwert7,50 Mio*
Mario Lemina
Alter22
NationalitätGabun
PositionDefensives Mittelfeld
VereinJuventus Turin
Marktwert4,00 Mio*
Edimilson Fernandes
Alter20
NationalitätSchweiz
PositionOffensives Mittelfeld
VereinFC Sion
Marktwert4,50 Mio*
Aschraf el Mahdioui
Alter20
NationalitätNiederlande
PositionDefensives Mittelfeld
VereinAjax II
Marktwert75 Tsd*
Denis Zakaria
Alter19
NationalitätSchweiz
PositionDefensives Mittelfeld
VereinBSC Young Boys
Marktwert2,50 Mio*
Adam Ounas
Alter19
NationalitätFrankreich
PositionOffensives Mittelfeld
VereinG. Bordeaux
Marktwert1,50 Mio*
John-Patrick Strauß
Alter20
NationalitätDeutschland
PositionDefensives Mittelfeld
VereinRB Leipzig U23
Marktwert150 Tsd*
Stefan Hierländer
Alter25
NationalitätÖsterreich
PositionZentrales Mittelfeld
Verein?
Marktwert300 Tsd*
Offensive
Umar Sadiq
Alter19
NationalitätNigeria
PositionMittelstürmer
VereinAS Rom
Marktwert2,50 Mio*
Aleksandr Zuev
Alter19
NationalitätRussland
PositionLinksaußen
VereinSpartak Moskau
Marktwert600 Tsd*
Breel Embolo
Alter19
NationalitätSchweiz
PositionMittelstürmer
VereinFC Basel 1893
Marktwert20,00 Mio*
Florian Kainz
Alter23
NationalitätÖsterreich
PositionLinksaußen
VereinSK Rapid Wien
Marktwert3,50 Mio*
Timo Werner
Alter20
NationalitätDeutschland
PositionMittelstürmer
VereinVfB Stuttgart
Marktwert8,00 Mio*
Nils Quaschner*
Alter22
NationalitätDeutschland
PositionMittelstürmer
Verein-
Marktwert500 Tsd*
Philipp Ochs
Alter19
NationalitätDeutschland
PositionLinksaußen
VereinTSG Hoffenheim
Marktwert750 Tsd*
Filip Kostic
Alter23
NationalitätSerbien
PositionLinksaußen
VereinVfB Stuttgart
Marktwert10,00 Mio*
Leon Bailey
Alter18
NationalitätJamaika
PositionLinksaußen
VereinKRC Genk
Marktwert4,00 Mio*
Nathaniel Amamoo
Alter18
NationalitätDeutschland
PositionMittelstürmer
VereinSC Freiburg U19
Marktwert-
Dawid Kownacki
Alter19
NationalitätPolen
PositionMittelstürmer
VereinLech Posen
Marktwert1,20 Mio*
Gabriel Jesus
Alter19
NationalitätBrasilien
PositionLinksaußen
VereinPalmeiras
Marktwert8,00 Mio*
Kevin Volland
Alter23
NationalitätDeutschland
PositionMittelstürmer
VereinTSG 1899 Hoffenheim
Marktwert17,00 Mio*

* als Leihe
Zugang
Zugang Gerücht
Abgang Gerücht
Abgang
Abgang U23
* Marktwerte von Transfermarkt.de

Kommentar: "Verkehrskonzept"

Dienstag, 21. Juni 2016

Foto: Michael Thiem  / pixelio.de
"Fit für die 1. Liga" ist der Titel eines Artikels in der LVZ zum Verkehrskonzept rund um das Stadion. (Link).  Das man sich jetzt, nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga überlegt, wie man die Verkehrssituation verbessern kann, spricht nicht wirklich dafür, dass man von seitens der Stadt "fit" ist. Dabei ist das Thema schon ziemlich lang eines, doch schauen wir einmal auf die Details.

Zuerst einmal soll ein Parkhaus gebaut werden. Klingt nach einer guten Sache und wurde auch schon vom Verein vor einiger Zeit als Info herausgegeben. Winfried Lonzen, von der ZSL gibt im Artikel allerdings zu bedenken, dass dies wirtschaftlich sein muss. Ein Punkt, den man auch bei der Diskussion um den Stadionneubau gern einmal vergisst. Da wird dann auch öfters von großen Parkhäusern oder Flächen geträumt, ohne dran zu denken, dass sich diese bei durchschnittlich zwei Heimspielen im Monat wohl kaum allein tragen, egal wie hoch der Preis für das Parkticket nun ist. Das läuft dann nach dem Motto: Irgendwer wird es schon bezahlen.

Sinniger da schon der Ausbau des Park&Ride. Das eine Stadt, deren Stadtplanung auf die 700.000 Einwohner zugeht und die sich gern einmal als Eventmetropole darstellt, jetzt daran denkt, die kleinen Park&Ride Plätze auszubauen und vielleicht auch mal schon von außerhalb zu beschildern, mutet etwas kurios an, doch passt es schon ins bauliche Bild. Auch ein paar Toilettenhäuschen anzubieten scheint etwas, was scheinbar nicht so nahe liegt, das man dies schon hätte die Jahre mit einplanen können. Und das, obwohl Park&Ride Flächen ja nun nichts rein Fußball spezifisches sind, sondern auch für andere Großereignisse genutzt werden können.

Zur Entlastung des Waldstraßenviertels, dürfen die Anwohner dort zukünftig für Parkplätze bezahlen. Natürlich, ohne das Sie wohl irgendeine Form der Entlastung spüren werden, denn die Parksituation dort, ist auch völlig außerhalb von Spieltagen dramatisch schlecht. Ob die paar für ein paar Stunden dazu geparkten Autos diesen Aufwand rechtfertigen, wage ich einmal stark zu bezweifeln. Wahrscheinlich ist die zumindest gespürte Belastung der Anwohner wohl auch eher dadurch gegeben, dass man die Waldstraße zum Dreh- und Angelpunkt des gesamten öffentlichen Nahverkehrs erkoren hat, statt sich irgendeine Lösung nahe des Stadions einfallen zu lassen und sei es durch ein paar Busse. Zumindest überlegt man, ob eine Straßenbahn Haltestelle östlich des Stadions möglich ist. Wenn man sich einmal vor Augen führt, welcher Aufwand damit verbunden wäre, wird man darauf wohl noch lang warten müssen.


Wie oben erwähnt passt dies alles durchaus ins Gesamtbild in Leipzig. Die Wohnraumsituation verschlechtert sich im erschreckenden Tempo, die Verkehrssituation wird ausgereizt ohne das Pläne für große Entlastungen sichtbar werden. Und das, obwohl man wie gesagt mit 150.000 Einwohnern mehr in absehbarer Zeit rechnet. Macht man alles wohl nebenbei oder man hofft, das bis dahin schon ein Nachfolger im jeweiligen Amt zuständig ist.

Vielleicht würde man auch auf die unzähligen Fahrradständer hinweisen, mit denen man mittlerweile jeden freien Zentimeter der Stadt zupflastert. Sicherlich eine gigantische planerische Leistung. Oder auch nicht.

Kommentar: "Transferhalbzeit"

Mittwoch, 15. Juni 2016

©Red Bull GmbH and GEPA pictures GmbH

Sechs Transfers wurden vor der Transferphase als Richtung ausgegeben. Natürlich kann sich dieses Ziel während den Verhandlungen verändern, ob nun nach unten oder oben. Doch nimmt man diese Zahl, hat man seit gestern die Hälfte der gewünschten Spieler verpflichtet.

Zeit, einmal kurz einzuschätzen, wie die Transfers im aktuellen Kader stehen.


Fangen wir mit Benno Schmitz an. Bei Transfers aus Salzburg ist die Fanbase mittlerweile sehr skeptisch, da es bisher nur die absoluten Leistungsträger von dort schafften, einen regelmäßigen Startelf Platz zu ergattern. Und doch passt Schmitz durchaus ins Profil. Die rechte Abwehrseite ist mit Klostermann extrem stark besetzt. Was man demnach brauchte, ist jemand, der Klostermann auf seiner Position Druck machen kann. Schmitz ist 21, hat mit Salzburg auch schon ein paar internationale Spielminuten gesammelt und wird trotzdem sicherlich auf genau dies spekulieren. Die Skepsis bezieht sich bei Vielen sicherlich darauf, dass seine Einsatzzeiten zuletzt schwanden. Allerdings sollte man dessen auch nicht zu viel Bedeutung zumessen. Denn auch wenn gebetsmühlenartig die Spielphilosophie bei den beiden Vereinen betont wird, allzu viel hat die Spielweise seit letzter Saison nicht mehr mit dem gespielten Fußball in Salzburg zu tun. Ein großer Vorteil von Schmitz ist sicherlich auch die universelle Einsetzbarkeit. Sollte er keine Einsatzminuten auf der rechten Abwehrseite ergattern, können sich so durchaus auch andere Positionen ergeben, auf denen er sich beweisen kann.


Der Nächste ist bisher wohl der Top-Transfer der 3 Zugänge. Timo Werner kommt vom VfB Stuttgart. Seit der Transferwunsch bekannt ist, bemüht man sich in Foren und sozialen Netzwerken in Bezug auf den VfB Werner möglichst klein zu reden. Das geht so weit, das ich gestern sogar lesen musste, er wäre immer langsamer geworden. Muss wohl die Altersmüdigkeit sein. Noch einmal zum Mitschreiben. Der Junge ist 20 und hat über 5 Tausend Bundesligaminuten in 95 Spielen absolviert. Er hat in 4 U21 Nationalmannschaftsspielen 3 Tore beigesteuert. Nun reitet man endlos auf der letzten Saison herum. Ja, mit 6 Toren in 33 Spielen gewinnt man nicht die Torjägerkrone. Aber mal unter uns, das nehme mir jetzt kein VfB Fan übel, aber bei dem sportlichen Chaos in der letzten Saison der Stuttgarter, hätte wahrscheinlich nicht einmal eine Sturmreihe aus Ronaldo und Messi geholfen. Darüber hinaus verdrängt man offensichtlich auf Leipziger Fanseite, dass Poulsen 7 Tore in 32 Spielen geschossen hat. Sei es drum. Werner ist nun unser dritter Spieler aus der U21 Nationalelf, wird doch interessant zu schauen, ob nicht bei bis zur nächsten EM einer der drei in die A-Elf aufgestiegen ist.


Bleibt noch der Dritte im Bunde, Torwart Marius Müller. So wirklich kann ich die Kritik an diesem nicht nachvollziehen. Es war schon vor der Transferphase klar, das wir unbedingt etwas auf diese Position tun müssen. So wirklich will aus der eigenen Jugend noch kein Torwart herausstechen, den man sich in der 1. Bundesliga vorstellen kann. Bellots Zeiten des Talents auf der Jagd nach der Nr. 1 sind bei allen Sympathien mit 25 auch vorbei. Coltorti betont sicher das er fit ist, aber er ist nun einmal 35. Keine Mannschaft der 1. Bundesliga hat einen Stammtorwart in diesem Alter. Sicherlich, es ist gut, noch einen Coltorti zu haben und er kann uns auch gern noch etwas erhalten bleiben, aber er fällt auch etwas aus der Reihenfolge heraus. Stellt sich nur noch die Frage ob Müller der Richtige ist. Der Markt an jungen Torwarten mit Erfahrung ist ziemlich klein. Einige davon machen zudem nur als Transfer nur Sinn, wenn man direkt eine Nummer 1 sucht und kosten zudem schon einen beträchtlichen Teil des Transferbudgets kosten. Das Risiko ist sicher sehr gering. Die Presse warf Zahlen von 1,3 bis 1,7 Millionen ein, im Profifußball keine Unsumme. Mit ein paar wenigen Einsatzzeiten in der 1. Bundesliga wäre er wohl sehr schnell einiges mehr wert, selbst wenn er es nicht an Gulacsi vorbei schaffen würde.


Als Fazit bleibt zu sagen, das bei jedem jungen Spieler natürlich Risiko dabei ist. Doch das ist auch bei vermeintlich hoch gehandelten Namen wie Embolo so. Man scheint Spieler recht gern danach zu beurteilen, wie hoch denn die Ablöse ist, die andere Vereine auf den Spieler bieten. Sobald demnach jemand aus England bei den Bietern ist, werden den Spielern Top Star Qualitäten attestiert. Nur mal so am Rande. Wenn die Vereine in England so ein brachial gutes Gespür für Transfer hätten, würden sie international alles weghauen. Sieht mir nicht danach aus.

Auswärts durch die 1. Bundesliga Teil 3

Montag, 23. Mai 2016

Die Relegation ist vorbei und somit steht die Zusammenstellung der 1. Bundesliga in der Saison 2016/17 fest.

Zeit demnach, eine kleine Übersicht über die Auswärtsfahrten zu geben. Die Angaben der Entfernung beziehen sich auf eine Fahrt von der Red Bull Arena aus (schnellste Route). Die kürzeste Strecke ist jene ins Olympiastadion Berlin zu Hertha BSC mit 182km. Die längste zum SC Freiburg ins Schwarzwald-Stadion mit 649km.

Die Gesamtstrecke für alle Fahrten beträgt 6973km (einfache Fahrt). Durchschnittlich beträgt damit die einfache Strecke 410 km.

Um die Ladezeiten überschaubar zu halten, ist die Liste in drei Blogeinträge geteilt.
Dieser Eintrag enthält die Ziele 13-17.

13. SV Werder Bremen, Weserstadion 361 km

14. SV Darmstadt 98, Merck-Stadion am Böllenfalltor 414 km

15. TSG 1899 Hoffenheim, WIRSOL Rhein-Neckar-Arena 452 km


16. Eintracht Frankfurt, Commerzbank-Arena 388 km


17. SC Freiburg, Schwarzwald-Stadion 649 km